Enum & Valerie reviewed Ode to My First Car by Robin Gow
Eine Ode an Babyqueers, und eine Ode an queere Elders
5 stars
Ich fucking liebe es. Die ganze Geschichte wird in hunderten kleinen Gedichten erzählt, und es fühlt sich so erfrischend an, und ist so ein Spaß zu lesen. All diese lyrischen Stilmittel, die man im Prosa kaum findet, tragen krass zum Lesevergnügen bei.
Wunderschön ist auch, wie diese Ode sowohl Babyqueers feiert, die gerade erst rausfinden wie Gefühle und Dating und Kommunikation funktionieren, als auch Ü80 lesbische Omis, die besagte Teenies direkt in ihr Herz schließen.
Und ich mag das ganze Konzept, dass die autorierende Person das Buch an sich selbst als bisexuelles Teeniemädchen widmet, auch wenn they seitdem über diese Identität hinausgewachsen ist. Das macht mir grade hart Bock, dem 20-Jährigen Crossdresser meiner eigenen Vergangenheit ein paar Gedichte zu widmen.
Und an meine fellow Autohasser, die bei dem Titel erstmal cringen: Don't worry, zu lernen ohne Auto durchs Leben zu kommen ist tatsächlich ein ziemlich zentraler (und positiv besetzter!) Storypunkt.
Hut ab, geiles Werk!
